Blick aus meinem Fenster
Aus dem Leben einer Erbsendose...

Hallo ich bin eine Bonduelle Erbsendose!

Ihr habt sicher schon mal von mir gehört, wahrscheinlich habt ihr mich sogar schon gekauft. Ich bin eine Dose, unverkennbar, schließlich steckt das Wort Dose in meinem Namen. Ja, eine Erbsendose, das ist schon was Besonderes, sehr besonders. Ihr wisst ja gar nicht, was ihr Menschen so alles verpasst. In mir geht’s rund, das sag ich euch. Und wenn man dann die ganzen Gespräche von den Erbsen belauschen kann, das ist eine Erfüllung, wirklich. Da wird so viel getuschelt und gelästert, dort entstehen Liebschaften, Affären und und und. Sehr interessant, muss ich zugeben. Aber leider hat das leben auch so seine Schattenseiten. Und einen großen Teil diese Schattenseite nimmt der Mensch ein. Ja der Mensch. Du zum Beispiel! Wisst ihr eigentlich wie fies und hinterhältig ihr sein könnt? Ihr wollt immer, dass wir möglichst schön aussehen, ohne irgendwelche Dellen. Guckt euch doch mal eure Oberschenkel an, mit euren Cellulitis-Dellen! Aber wir sollen natürlich perfekt sein, nicht wahr! Und wem verdanken wir unsere Dellen? Euch natürlich! Wer wirft uns denn so lieblos durch die Gegend? Lässt uns fallen usw? Ja genau ihr, ihr könnt euch ruhig mal angesprochen fühlen. Und dann, nachdem ihr uns einfach von unserem 1 Meter über dem Boden liegenden Thron geschubst habt, können wir froh sein, wenn ihr uns überhaupt wieder hinaufhelft. Es ist also Dose nun mal nicht so einfach sich fortzubewegen. Entweder wir stehen auf unserem Dosenboden oder –deckel (was übrigens im Falle des auf dem Deckel-stehens nicht grade angenehm ist. Oder wollen sie mal ein paar Stunden ununterbrochen einen Kopfstand machen?), oder wir liegen auf der Seite, was ziemlich unpraktisch ist da einem dann durch das ganze Rollen schnell schlecht wird. Naja auf jeden Fall sind ja einige Menschen so gütig und heben uns wieder auf. Nur leider will uns dann keiner mehr mit nach Hause nehmen, was zur Folge hat, das wir Ewigkeiten auf unserem Thron sitzen, ständig von irgendwelchen Menschen begrabbelt werde, nur um nach kurzer Begutachtung wieder zurückgestellt zu werden. Das ist echt nicht schön, viel mehr, es ist deprimierend. Sehr deprimierend. Eine Dose mit Dellen kann man ziemlich gut mit einem hässlichen Entlein vergleichen. Der einzige Unterschied ist, dass selbst hässlich Entlein noch irgendwie auf ihre Art und Weise niedlich aussehen, hässliche Erbsendosen hingegen, sehen nun mal einfach hässlich aus. Hart aber wahr. Nun ja, auf jeden Fall ist man als hässliche Dose dazu verdammt, viel zu lange ansehen zu müssen, wie die anderen hübscheren Erbsendosen verkauft werden – und man selber immer zurückbleibt. Leider wurden noch keine Schönheitsoperationen für Erbsendosen erfunden. Wäre wahrscheinlich auch zu teuer und womit soll eine Erbsendose schon bezahlen? Mit Erbsen? Toller Witz. Eine Erbsendose ohne Erbsen. Selbst wenn man dann eine perfekte Erbsendose ist, eine Erbsendose ohne Erbsen will leider auch keiner kaufen. Wenn man jedoch das Glück hat, von einem Menschen mitgenommen zu werden, dann kann‘s doch wohl nur noch besser werden nicht wahr? Falsch gedacht! Erst kommt man in den Einkaufswagen, was an sich nicht schlimm ist, bis man auf einmal von einer Plastiktüte mit Äpfeln, viel zu fröhlich aussehenden Gummibärchen, gefühlten 20 Joghurtbechern und ähnlichem umzingelt wird. Danach kommt man aufs Laufband an der Kasse. Eine sehr unschöne Fahrt. Ständig dieses Ruckeln. Und dann erst dieses komische Lesegerät. Dieses Piepen soll ja echt ohrenbetäubend sein, hab ich gehört. Danach geht’s dann weiter in die Plastiktüte. Natürlich ganz nach unten, Dosen sind ja robust. Danke. Alles wird auf einen drauf gestapelt. Selbst wenn wir Dosen nicht physisch unter dieser Last zusammenbrechen, psychisch tun wir es. Nach einer wackeligen Autofahrt mit viel zu schnell und zu scharf gefahrenen Kurven, mit lautem Kindergeschrei die sich wieder um den dummen letzten Schokobon streiten, und nach ungefähr 10facher Ansage des Radiomoderators, dass sich mal wieder eine Badewanne auf irgendeine Autobahn verirrt hat, kommt man dann endlich bei seinem neuen zu Hause an, um gleich danach in einen Schrank eingesperrt zu werden, in dem es nicht mal Licht gibt, so wie im Supermarkt. Man verflucht den Menschen, der einen trotz der Dellen gekauft hat und wünscht sich nur wieder zurück zu seinen Freunden und Verwandten im Supermarkt. Was hab ich denn davon verkauft zu werden? Ich bin allein in einem dunklen Schrank und an dem Gewinn den der Supermarkt oder wer auch immer macht, bin ich auch nicht beteiligt. Ein paar Mal am Tag ist mir der Blick nach draußen vergönnt, aber das verschönert mein tristes Leben auch nicht mehr wirklich. In so einer Situation verfällt man leicht in Depressionen. Ich kann mich nur mit der Bohnendose neben mir unterhalten, aber wir haben uns eigentlich nicht viel zu sagen, zwischen den Erbsen und Bohnen herrscht ein verbittertet Konkurrenzkampf. Irgendwann kommt die Erlösung, auf die man solange gewartet hat. Man hat keine Angst mehr vor dem, was passieren wird. Die schrecklichsten Geschichten, die man über das gehört hat, was einem in dem Haus eines Menschen passieren wird, hat man vergessen, man verdrängt sie. Jeglicher Schmerz ist einem egal, solange man nur wieder aus diesem Schrank herauskommt. Zuerst war es alles nur Spaß. Man wollte die Welt erkunden, man hatte Hoffnungen und Träume. Man hoffte der Mensch würde einem die große, weite Welt zeigen und einem war egal, was die alten Legenden über die Beziehung zwischen Mensch und Erbsendose erzählte. In der Zeit, die man dann im Schrank verbringt, erinnert man sich zwar wieder an die grausamen Geschichten, doch man vergisst sie mit der Zeit, da man nahezu apathisch wird und nur noch hinaus will.

11.11.09 16:44


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Traumwelt

Ich lebe in einer Traumwelt,

die langsam immer mehr zerfällt,

weil ich die Wahrheit jetzt erkenne,

sie nur noch nicht beim Namen nenne.

 Allein deshalb besteht sie noch,

doch sie hat schon ein großes Loch.

Ich kann ohne sie doch nicht leben,

ohne sie würd's mich nicht mal mehr geben.

 

Ich schaff das so allein nicht mehr.

Mir fällt auf einmal alles so schwer.

Es war so wunderschön in ihr,

sie hat mich beschützt vor dir.

Doch du hast's geschafft sie zu zerstör'n.

Ich hasse dich, das würd' ich schwör'n,

doch tief im Innern liebe ich dich.

Allein der Gedanke an dich ist schrecklich.

 

Mir tut auf einmal alles so weh.

Ich flehe dich an: "bitte, jetzt geh,

geh weg von mir, ich halt das nicht aus,

verschwinde von hier, halt dich hier raus!"

Dies ist meine eigene Welt.

Sie allein ist die, die mich hält.

Nachts wach ich auf, weil ich von dir träume,

Gedanken verzweigen sich wie Äste von Bäumen.

 

Sie bilden ein furchtbar grau'nhaftes Bild.

Es zeigt mich, ich renne wie wild.

Ich fliehe vor etwas, was ich nicht seh',

doch mein Gefühl sagt mir, mir tut jemand weh.

Also lauf ich davon, blind von den Tränen,

mein Herz, meine Seele, die sich nach Liebe sehnen,

sie wollen nicht weg, sie wollen hier bleiben,

doch ich will diesen Ort für immer meiden.

 

Du bist dabei mich zu zerreißen,

als würden mich tausende Hunde beißen.

Ich muss mich irgendwie vor dir schützen,

doch mittlerweile würd's eh nichts mehr nützen,

denn du bist eingedrungen in meinen Traum

und es gibt nur eine Tür raus, aus diesem Raum,

doch du stehst davor, du versperrst sie.

Ich glaub' ich komme hier raus nie.

11.11.09 16:26


Das Ende ist meine Sache

Es war kalt auf der Terasse. Leyla blickte in die sternenklare Nacht, doch sie konnte kaum etwas erkennen, alles war so verschwommen. Sie fror und zitterte am ganzen Körper. eine Träne suchte ihren Weg über ihre Wange, ihr Kinn und ihren Hals. Leise schluchzte sie auf, sie konnte es nicht verstehen. Sie saß zusammengekauert und an die Wand gelehnt auf den eiskalten Fliesen. Sie trug nur einen Pullover und Jeans. Plötzlich schlang sie die Arme um die Beine und vergrub ihren Kopf zwischen den Knien. Sie begann laut zu weinen. Während sie bis zu diesem Zeitpunkt versucht hatte möglichst viele Tränen zu unterdrücken, ließ sie ihnen nun freien Lauf. Sie hinterließen dunkelgraue Linien auf ihrem sonst so strahlendem Gesicht. Die lange kastanienbraunen Haare waren durch den Wind zerzaust und hingen ihr stränig ins Gesicht.

"Leyla kommst du? Das Essen ist fertig!". Leyla zuckte zusammen. Schnell wischte sie sich die Tränen aus dem Gesicht und stand auf. Sie atmete tief durch, blickte noch einmal über die unter ihr liegende Stadt. Im Westen konnte sie die rot-orangene Sonne untergehen sehen. Sie ging hinein, durchs Wohnzimmer, durch einen schmalen Flur und gelangte letztendlich in die kleine Küche. Ihre Mutter stand am Herd und war dabei die Spaghetti auf die Teller zu verteilen. Leyla nahm die Teller und stellte sie auf den Esstisch. Ihr war eigentlich gar nicht nach Essen zu Mute, doch sie wollte ihre Mutter nicht beunruhigen. Nun saßen sie am Tisch, Leyla traute sich kaum vom Teller aufzublicken. Sie wollte nur noch verhindern, dass ihre Mutter bemerkt, dass sie geweint hatte. Der Rest war ihr egal, ab heute war alles egal. Es war vorbei.

10.11.09 18:37


Mädchenmörder

Mädchenmörder hol mich ab!

Führe mich zu meinem Grab.

Mach mit mir doch was du willst,

solang du mich am Ende killst!

 

Mädchenmörder nimm mich mit!

Bitte nur ein kleines Stück.

Dann lass mich raus und bring mich um,

von mir aus mach‘s auch andersrum.

 

Mädchenmörder hol mich ab!

Die Zeit wird langsam wirklich knapp.

Komm und nimm mich – bring mich fort,

an jenen unbekannten Ort.

 

Ein Wald, ein Moor, verlassene Wiesen, -

Ja, genau an solchen, diesen

Will ich mit dir zusammen sein,

denn nur dort sind wir ganz allein.

 

Doch Mädchenmörder, was tust du?

Lässt mich die ganze Zeit in Ruh‘.

Suchst dir junge, hübsche Wesen,

hast nur das Beste ausgelesen.

 

Ignorierst mich und mein Flehen,

willst schon wieder von mir gehen.

Nimm mich bitte endlich mit,

gönn mir doch das bisschen Glück!

 

Drück das Messer an mein‘ Hals,

streu in meine Wunden Salz.

Ich wird nicht schreien, ok? Versprochen!

Du tötest mich, hast nichts verbrochen...


9.11.09 13:26


Menschen fressende Meere

Sie stand einfach nur da. Es war circa zwei Uhr nachts, niemand war mehr zu sehen, bis auf die kleine unscheinbare Gestalt. Es schien als sei sie am Boden festgeklebt, dort unter der Laterne. Leider fiel das Licht so, dass Marie nur die Umrisse der Gestalt wahrnahm, ansonsten konnte sie sich nur ausmalen, wer oder was das wohl sein mochte. Sie war sich hundertprozentig sicher. Es musste einfach so sein. Doch was nun? Marie übermannte das Gefühl, nach draußen gehen und mit der Gestalt sprechen zu müssen. Ihre Eltern würden sie bestimmt nicht hören, dafür war das Rauschen der Wellen heute viel zu laut, sie wohnten nämlich direkt am Meer. Manchmal machte ihr das Meer Angst. Es war so groß und unberechenbar, so dunkel als wäre es ein riesiger Schatten, der mit jeder Welle versucht zu ihr zu kommen, um sie zu verschlingen. Aber das würde das Meer nicht schaffen. In ihrem Zimmer war sie sicher, hier konnte es nicht hineingelangen, schließlich lag es im 2. Stock; und an die Monster in ihrem Schrank glaubte Marie schon lange nicht mehr. Die Gestalt bewegte sich immer noch keinen Zentimeter. Nun ja sie würde sich wohl irgendwie hinausschleichen müssen. Kann ja nicht so schwierig sein – Treppe runter, ab durch das Wohnzimmer, durch den Flur und raus zur Tür – Kinderspiel. Doch vorher brauchte sie erst mal etwas Wärmeres zum anziehen. Wo hat sie denn verdammt noch mal ihre Jacke wieder hingetan? Nach drei Minuten, die sich für Marie wie drei unerträgliche Stunden anfühlten, fand sie ihre Jacke endlich in der Ecke, hinter dieser komischen Zimmerpflanze, die ihre Mutter ihr mal geschenkt hatte, weil ihr Zimmer dadurch angeblich freundlicher aussehen würde – meinte sie zumindest. Schnell rannte Marie wieder ans Fenster zurück, um nachzuschauen, ob die Gestalt immer noch da war. Dass sie innerhalb der letzten drei Minuten schon 17 Mal nachgeschaut hatte, interessierte sie dabei nicht. Sicher ist sicher. Das größte Hindernis, was ihr jetzt noch bevor stand, war wohl die quietschende Treppe. Man musste sie in Zeitlupentempo hinunter krabbeln, damit sie möglichst kein Geräusch von sich gab, doch Marie war schließlich kein Baby mehr, also kam Krabbeln nicht in Frage. Ganz langsam setzte sie ihren linken Fuß auf die oberste Stufe und sofort stöhnt die Treppe los, als sei sie ein alter Opa, der versucht aus seinem Sessel aufzustehen, in dem er zuvor vier Stunden gemütlich geschlafen hat. Es blieb ihr nichts anderes übrig als die Krabbelmethode zu benutzen. Zum Glück sah sie ja niemand, sonst hätte sie das bestimmt nicht gemacht, das ist ja schließlich mehr als peinlich in ihrem Alter. Unten angekommen muss sie sich zurückhalten keinen Freudenschrei auszurufen, sonst wären ihre Eltern sofort wach geworden und die ganze Mühe wäre umsonst gewesen. Schnell ging sie in Richtung Flur, griff zur Türklinke und wollte schwungartig die Tür öffnen. Sie hatte vergessen, dass ihr Vater nachts die Tür abschließt. Wär ja auch zu schön gewesen, wenn alles läuft wie geplant. Sie schlich zurück zum Wohnzimmer um einen Stuhl zu holen. Je länger das ganze hier dauerte, desto mehr Angst bekam Marie. Was wenn die Gestalt doch nicht das war, was Marie dachte? Und dann ist da ja auch noch das Meer. Immer mehr Zweifel machten sich in ihrem Gehirn breit, aber ihre Neugier siegte letztendlich. Sie schnappte sich den Stuhl, schleppte ihn mühsam in den Flur und stellte ihn dahin, wo sie das Schlüsselbrett vermutete. Natürlich hätte sie auch einfach das Licht anmachen können, aber sie wollte nicht riskieren, dass ihre Eltern aufwachen.

Sandra lag mit geöffneten Augen in ihrem Bett und dachte über das Leben nach. Es waren keine klaren Gedanken, sondern alles kleine Puzzleteile, die durch ihren Kopf flogen und geordnet werden wollten. Doch zum Ordnen war sie zu müde. Wenn das Rauschen der Wellen heute doch bloß nicht so laut wär, dann würde sie schon längst ins Land der Träume entfliehen können. Nichts lief mehr perfekt. Nichts war so, wie es sein sollte. Aber sie redete sich ein, dass irgendwann alles wieder gut sein würde. Sie wollte sich gar nicht ausmalen, was ansonsten passieren würde. Während sie so in Gedanken schweifte, hörte sie auf einmal einen lauten Knall, der eindeutig nicht in die Geräuschkulisse des Meeres passte. Es kam ihr vor, als käme es aus ihrem Haus und ein Schauer lief über ihren Körper. Einbrecher würde es hier bestimmt nicht geben. In diesem Ort wohnte niemand, bei dem es sich wirklich lohnen würde einzubrechen, und bei Ihnen erst recht nicht. Trotzdem, sie musste einfach nachsehen. Sie ging zur Kommode und holte eine Taschenlampe heraus. Danach verfluchte sie die Treppe, die natürlich mal wieder nicht leise sein wollte, als sie hinunterging. Möglicherweise war das ja sogar von Vorteil, vielleicht würden die Einbrecher ja abhauen, wenn sie mitbekämen, dass jemand im Haus wach geworden war. Leider konnte sie sich nicht so ganz mit diesem Gedanken anfreunden und die Angst in ihr überwog eindeutig in ihrem momentanen Gefühlschaos. Unten angekommen machte sie schnell das Licht an. Bis jetzt war niemand zu sehen, aber sie wollte noch im Flur nachschauen. Auf einmal bemerkte sie, dass ein Stuhl fehlte. Einbrecher die einen simplen Stuhl von IKEA klauten? Und dann auch noch einen einzelnen? Die Sache wurde immer komischer, aber Sandra war zu müde um großartig irgendwelche Geschichten in diese fehlende-Stuhl-Sache hineinzuinterpretieren. Sie wollte nur noch schnell nachschauen, ob die Einbrecher wieder verschwunden waren, den Stuhl konnten sie nächste Woche neu kaufen, wenn es denn unbedingt sein musste. Als sie den Flur betrat, schmunzelte sie plötzlich. Da lag ihre kleine Tochter, neben einem umgekippten Stuhl auf dem Boden und schlief. Sie ging zu ihr, hob sie mühsam hoch und trug sie nach oben in ihr Bett. Auf dem Weg nach oben hörte sie die ganze Zeit, wie Marie ein und dasselbe Wort immer wieder leise wiederholte. Elfe.

9.11.09 00:27


Wer bin ich?

Alle sehen nur in mir
das Mädchen von nebenan,
doch ich öffne mich nicht mal dir,
weil ich es einfach nich kann

Jeder hält mich für fröhlich, lustig und schlau -
doch das ist alles nur Show.
Das kommt alles nur weil ich mich nicht trau
zu zeigen wie ich bin-nämlich so:

Ich bin traurig und verletzlich,
bin verschlossen aber treu -
tief im Innern da hass ich mich,
denn ich bin unendlich scheu.

Ich würd so gern mit jemandem reden,
nicht immer leise in mich wein'.
Möchte endlich wieder leben,
möchte endlich glücklich sein .
9.11.09 00:05







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