Blick aus meinem Fenster
Traumwelt

Ich lebe in einer Traumwelt,

die langsam immer mehr zerfällt,

weil ich die Wahrheit jetzt erkenne,

sie nur noch nicht beim Namen nenne.

 Allein deshalb besteht sie noch,

doch sie hat schon ein großes Loch.

Ich kann ohne sie doch nicht leben,

ohne sie würd's mich nicht mal mehr geben.

 

Ich schaff das so allein nicht mehr.

Mir fällt auf einmal alles so schwer.

Es war so wunderschön in ihr,

sie hat mich beschützt vor dir.

Doch du hast's geschafft sie zu zerstör'n.

Ich hasse dich, das würd' ich schwör'n,

doch tief im Innern liebe ich dich.

Allein der Gedanke an dich ist schrecklich.

 

Mir tut auf einmal alles so weh.

Ich flehe dich an: "bitte, jetzt geh,

geh weg von mir, ich halt das nicht aus,

verschwinde von hier, halt dich hier raus!"

Dies ist meine eigene Welt.

Sie allein ist die, die mich hält.

Nachts wach ich auf, weil ich von dir träume,

Gedanken verzweigen sich wie Äste von Bäumen.

 

Sie bilden ein furchtbar grau'nhaftes Bild.

Es zeigt mich, ich renne wie wild.

Ich fliehe vor etwas, was ich nicht seh',

doch mein Gefühl sagt mir, mir tut jemand weh.

Also lauf ich davon, blind von den Tränen,

mein Herz, meine Seele, die sich nach Liebe sehnen,

sie wollen nicht weg, sie wollen hier bleiben,

doch ich will diesen Ort für immer meiden.

 

Du bist dabei mich zu zerreißen,

als würden mich tausende Hunde beißen.

Ich muss mich irgendwie vor dir schützen,

doch mittlerweile würd's eh nichts mehr nützen,

denn du bist eingedrungen in meinen Traum

und es gibt nur eine Tür raus, aus diesem Raum,

doch du stehst davor, du versperrst sie.

Ich glaub' ich komme hier raus nie.

11.11.09 16:26
 


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